Telekom Baskets Bonn: Saibou sorgt für Irritationen – Club äußert sich

Ein Video von Joshiko Saibou auf Instagram sorgt für Diskussionen bei Fans der Telekom Baskets Bonn. Es geht um Äußerungen und Andeutungen, die als Kritik an den aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise verstanden werden können. In einem Bericht des Spiegel heißt es, einzelne Fans hätten sogar angekündigt, “die Halle nicht mehr zu betreten, solange Saibou für den Verein spiele”.

Die Telekom Baskets Bonn haben offenbar bereits das Gespräch mit dem Guard gesucht. Demnach soll es ein entsprechendes Telefonat zwischen dem Club und dem Spieler, der im vergangenen Sommer einen Vertrag über zwei Jahre unterschrieben hatte, gegeben haben.

Mit Blick auf die Äußerungen von Joshiko Saibou in dem Video auf Instagram zitiert der Spiegel Michael Wichterich als Sportmanager des Clubs: “Inhaltlich sehen wir es völlig anders als Joshiko”, sagt er, “und auch im Duktus ist das Video verstörend.” Eine Debatte über die aktuellen Maßnahmen in der Corona-Krise sei zwar gut und richtig. Doch mit seinen Äußerungen und Andeutungen rückt sich Joshiko Saibou nach Meinung von Michael Wichterich “in die Nähe von Gruppierungen, mit denen wir nichts zu tun haben möchten”. 

Laut Spiegel soll der Guard in einem Gespräch mit Ingo Weiss, dem Präsident des Deutschen Basketball Bundes, erklärt haben, dass er mit seinen Äußerungen zur Diskussion habe anregen wollen.

Joshiko Saibou war vor der aktuellen Saison in der Basketball-Bundesliga von Alba Berlin zu den Telekom Baskets Bonn gewechselt. Dort legte der Guard durchschnittlich 6,5 Punkte und 1,7 Assists pro Partie auf. Dazu kamen 2,5 Rebounds.

MIT INFOS VON Spiegel