Telekom Baskets Bonn: Nach Sieg gegen Fribourg Olympic rückt Champions League näher

Die Telekom Baskets Bonn haben einen großen Schritt Richtung Champions League gemacht: Bei Fribourg Olympic in der Schweiz setzte sich das Teamim ersten von zwei Qualifikationsspielen mit 66:80 durch.

„Ich bin natürlich sehr zufrieden mit dem Sieg, auch wenn wir das Spiel viel besser hätten beenden müssen. Fribourg ist ein extrem unangenehmer Gegner, der ständig seinen Rhythmus ändert, mal sehr passiv, dann wieder sehr aggressiv spielt. Da ist es schwierig, die Intensität hochzuhalten. Wir wollten am Ende vielleicht zu viel, das müssen wir besser machen“, sagt Trainer Thomas Päch.

Neuzugang Ben Simons avancierte mit 23 Punkten und sechs Steals zum Topscorer der Partie. Ebenfalls stark: Martin Breunig mit neun Punkten und sechs Rebounds. Am 29. September können die Telekom Baskets Bonn im Rückspiel zu Hause den Einzug in die Champions League perfekt machen.

Telekom Baskets Bonn: Hauptsponsor verlängert um drei Jahre

Die Deutsche Telekom AG hat ihr Engagement bei den Telekom Baskets Bonn um drei weitere Jahre verlängert. Das wurde im Rahmen der Teampräsentation bekanntgegeben.

Stephan Althoff, Leiter Konzernsponsoring Telekom, zeigt durchaus amitionierte Ziele auf: „Damit verbunden ist auch eine Erwartungshaltung, dass das neue Konzept umgesetzt, wieder verstärkt auf die Jugend gesetzt und in Zukunft vielleicht wieder ein Halbfinale oder Finale erreicht wird.“

Auch bereits Saison 2020/21 im Blick

Die Telekom Baskets Bonn haben den Fans offiziell die neuformierte Mannschaft vorgestellt. Mit gleich neun Spielern verstärkte sich der Club im Sommer. Unter anderem kamen Joshiko Saibou von Alba Berlin, Branden Frazier von San Pablo Burgos und Benjamin Lischka von den JobStairs Gießen 46ers.

Was ist drin für diese Mannschaft? „Mein Ansatz ist, dass ich das Maximale aus dem Team herausholen möchte. Wichtig ist aber auch, weiter zu schauen. Viele Spieler haben Zweijahresverträge, und wir wollen uns entwickelt“, sagt Trainer Thomas Päch.

Damit findet er auch Unterstützung bei Michael Wichterich. Der Geschäftsführer der Telekom Baskets Bonn sieht den Club aber auch kurzfristig gut aufgestellt: „Unsere junge deutsche Spielergarde braucht sich vor den Topclubs nicht zu verstecken.“ Er verspricht ein schnelleres Passspiel in der Offensive.