Rasta Vechta: Einblick in Finanzen – 800.000 Euro Rückforderungen drohten

Die Corona-Krise hat viele Clubs in der Basketball-Bundesliga hart getroffen. Auch bei Rasta Vechta gibt es Sorgen. “Als wir im März einen ersten Kassensturz machten, mussten wir schon gewaltig schlucken”, erklärt Geschäftsführer Stefan Niemeyer. Zeitweise standen Rückzahlungen in Höhe mehr als von 800.000 Euro im Raum.

Inzwischen hat sich die Lage gebessert, dennoch gibt es noch jede Menge Arbeit: Aktuell drohen Rasta Vechta noch Rückzahlungen in Höhe von fast 80.000 Euro, etwa 45.000 Euro wurden nach Angaben des Clubs bereits an Sponsoren und Ticket-Inhaber ausgezahlt.

Mit Blick auf die kommende Spielzeit stellt sich vor allem eine Frage: Wann werden Fans auf den Tribünen erlaubt? Bei Rasta Vechta rechnet man zunächst ohne Zuschauer. “Alles andere wäre nicht seriös”, wird Stefan Niemeyer von om-online.de zitiert.

Letztlich gehen die Verantwortlichen bei Rasta Vechta demnach von Einnahmen in Höhe von 2,15 Millionen Euro aus, was deutlich unter dem Wert der abgelaufenen Saison von 3,9 Millionen Euro liegen würde. Der Großteil soll dabei von Sponsoren kommen.

Das dürfte deutliche Auswirkungen auf die Zusammensetzung des Teams haben: “Vielleicht haben wir künftig nur sieben oder acht statt elf Profis im Kader”, sagt Geschäftsführer Stefan Niemeyer. Letztlich sollen die Gehälter von zuletzt 1,5 Millionen Euro sinken auf 500.000 Euro. Leistungsträger wie Ish Wainright und Steve Vasturia wurden bereits abgegeben.

MIT INFOS VON om-online.de