Basketball Löwen Braunschweig: Kostja Mushidi über seine Zeit im Ausland

Die erste Saison in der Basketball-Bundesliga hätte für Kostja Mushidi bei den Basketball Löwen Braunschweig nicht viel besser anlaufen können: Der Club ist gut gestartet. Persönlich legt er zum Start 12,4 Punkte und 4,4 Rebounds im Schnitt auf.

Kostja Mushidi ist erst 21 Jahre alt. Doch er hat bereits einige Erfahrung im professionellen Basketball sammeln dürfen. „Französisch ist meine Muttersprache, weshalb ich damit schon einmal gar kein Problem hatte“, sagt der Guard über seine Zeit bei Strasbourg IG. Leicht hatte es Kostja Mushidi hier trotzdem nicht. Die Ansprüche des Clubs waren hoch. „Und da war das Vertrauen nicht da, mit mir und Frank Ntilikina gleich zwei junge Spieler spielen zu lassen. Ich konnte das nachvollziehen und der Coach sagte mir auch, ich müsse geduldig sein.“

Basketball Löwen Braunschweig: Mental wichtige Zeit für Kostja Mushidi in Serbien

Stattdessen zog es den heute 21-Jährigen nach Serbien. Insbesondere auf persönlicher Ebene eine wichtige Erfahrung: „Sie sind sehr streng mit sich selbst, mit ihren Familienmitgliedern und ihrem Leben. Da ist nicht viel Platz für Sentimentalität. Alle Serben, die ich kennengelernt habe, sind stark im Kopf und bereit, durch die Hölle zu gehen. Davon konnte ich lernen“, erinnert sich Kostja Mushidi. Damals war er gerade volljährig geworden.

Basketball Löwen Braunschweig: Kostja Mushidi mit Ziel NBA

Doch optimal lief es in der Folge auch hier nicht: „Ich habe in der Vergangenheit einige Fehler gemacht und wenn ich die nicht gemacht hätte, dann wäre ich jetzt wahrscheinlich in der NBA.“ Der Guard genoss das Nachtleben, eine Verletzung am Fuß warf ihn zusätzlich zurück. Heute sagt er: „Ich hatte Probleme, mental auf ein Level zurückzukommen, um jeden Tag hart trainieren zu können.“

Es folgte der Wechsel zu den Basketball Löwen Braunschweig. Und bisher lässt vieles darauf schließen, dass es dieses Mal passen könnte für Kostja Mushidi. Sein Vertrag läuft nur bis zum Ende der Saison in der Basketball-Bundesliga. Doch der Start war vielversprechend.