Basketball Löwen Braunschweig: Club nimmt Stellung zu „Schande-Rede“ von Dennis Schröder

Die Trennung der Basketball Löwen Braunschweig von Liviu Calin, zuletzt Leiter der Nachwuchsabteilung im Club, hat weite Kreise gezogen. Nach der deutlichen Kritik von Dennis Schröder, die von zahlreichen Medien in Deutschland aufgegriffen worden war, bezieht nun Paul Anfang als Aufsichtsratsvorsitzender Stellung. Und die fällig deutlich aus.

„Dennis Schröder war frühzeitig über sein Management, sprich seinen Bruder Cheyassin Secka, in alle Details der Personalentscheidung schriftlich und demzufolge nachweislich eingebunden. Wir haben darüber hinaus zahlreiche – ebenfalls in schriftlicher Form – Gesprächsangebote gemacht, die von Dennis Schröder jedoch entweder nicht wahrgenommen oder ignoriert wurden. Dementsprechend ist in Bezug auf die Kommunikation zwischen den Löwen und Dennis Schröder weder der Geschäftsführung noch dem Aufsichtsrat ein Fehlverhalten oder Versäumnis vorzuwerfen“, heißt es dort etwa.

Dennis Schröder, Gesellschafter bei den Basketball Löwen Braunschweig, hatte nach der Trennung des Clubs von Liviu Calin auch „Konsequenzen“ angekündigt. Was Paul Anfang ebenfalls kommentiert: Selbst ein Ausstieg des NBA-Stars werde die Erfolgsgeschichte nicht gefährden. „Wir können auf eine starke finanzielle Basis der Hauptsponsoren bauen, zu denen Dennis Schröder im Übrigen nicht gehört.“

Basketball Löwen Braunschweig: Dennis Schröder droht nach Calin-Trennung mit Konsequenzen

Die Basketball Löwen Braunschweig haben sich nach vielen Jahren von Liviu Calin getrennt. Der Nachwuchsförderer gilt als Entdecker von Dennis Schröder und Daniel Theis.

Ersterer hat den Schritt hart kritisiert. „Es ist eine Schande, was in Braunschweig bei den Löwen los ist. Er hat 25 Jahre für Braunschweig gekämpft, selbst Geld investiert, viele Sachen gemacht, um es am Laufen zu halten“, lässt sich Dennis Schröder zitieren. „Ich bin Gesellschafter, es sollte mit mir telefoniert werden, bevor so eine Entscheidung öffentlich wird. Das ist nicht passiert und Konsequenzen werden kommen.“

Um was geht es in dem Fall Liviu Calin, zuletzt Leiter der Nachwuchsabteilung bei den Basketball Löwen Braunschweig, eigentlich? Von „gravierenden Meinungsverschiedenheiten bei der Nachwuchsförderung“ ist die Rede.

Basketball Löwen Braunschweig: Trennung von Sacha Killeya-Jones gibt Rätsel auf

Erst im Juli war er verpflichtet worden: Mit Sacha Killeya-Jones sollte ein vielseitiger Bigman, der als Power Forward sowie als Center auflaufen kann, die Basketball Löwen Braunschweig unterstützen. Nun ist klar: Der 21-Jährige wird in der anstehenden Saison keine Hilfe darstellen.

„Wir haben uns mit sofortiger Wirkung von dem US-Amerikaner getrennt“, hat der Club bekanntgegeben. Über die Gründe haben beide Seiten – Sacha Killeya-Jones sowie die Basketball Löwen Braunschweig – Stillschweigen vereinbart. Der Vertrag des Bigman liefet für ein Jahr.