Alba Berlin: Ohne Peyton Siva zum Saisonauftakt?

Endlich geht es los: Alba Berlin startet am Samstag gegen s.Oliver Würzburg in den Pokal. Der Beginn einer voraussichtlich langen und kräftezehrenden Saison. Zuvor gibt es leichte Sorgen um Peyton Siva. Der Spielmacher plagt sich mit körperlichen Beschwerden herum.

Und nicht nur er: Stefan Peno fällt macht einer schweren Knieverletzung noch einige Wochen aus. Auch Jonas Mattisseck und Kenneth Ogbe sollen aktuell angeschlagen sein. Dennoch: „Jonas und Kenny werden wahrscheinlich spielen können, bei Peyton wird es eng“, verrät Trainer Aito.

Alba Berlin: Cheerleader treten nicht mehr auf – Statement von Marco Baldi

Beeindruckende Entscheidung bei Alba Berlin: Der Club hat beschlossen, dass die Alba Dancers in den Spielpausen künftig nicht mehr tanzen werden, und erklären den Schritt: „Bei unseren Heimspielen ist der Eindruck entstanden, dass Frauen bei Alba vor allem für die tanzende Pausenunterhaltung zuständig sind, während Männer Basketball spielen“, sagt Geschäftsführer Marco Baldi.

Bei Alba Berlin sei man sich durchaus bewusst, dass viele die Cheerleader vermissen werden, doch man sei zu der Überzeugung gekommen, „dass das Auftreten junger Frauen als attraktive Pausenfüller bei Sportevents nicht mehr in unsere Zeit passt.“ Gleichzeitig würdigte Marco Baldi die Arbeit und das Engagement der Alba Dancers in den vergangenen 25 Jahren.

Alba Berlin: Neuzugänge brauchen laut Aito Zeit

Einen großen Teil der Mannschaft der Vorsaison konnte Alba Berlin zusammenhalten. Gleichzeitig hat man sich gut verstärkt. Doch Trainer Aito drückt in Sachen Erwartungen auf die Bremse: “ Tyler Cavanaugh und Makai Mason sind zum ersten mal raus aus Amerika. Für die ist der europäische Basketball komplett neu“, sagt er.

Generell sei die Dreifachbelastung aus Basketball-Bundesliga, Pokal und EuroLeague eine besondere Herausforderung für Alba Berlin. „Da ist es ein Vorteil, dass das Team nahezu zusammenblieb, eingespielt ist. Die Fans identifizieren sich so eher mit dem Klub, als wenn jedes Jahr zehn Mann getauscht werden.“

Alba Berlin: Zwei BBL-Trainer sehen Aito-Truppe als Meister

Der FC Bayern Basketball ist unter der Trainern der Basketball-Bundesliga der große Favorit auf den Meistertitel. Zwei Coaches sehen jedoch Alba Berlin vorn.

Denis Wucherer von s.Oliver Würzburg und Thomas Päch von den Telekom Baskets Bonn tippen in Sachen Meisterschaft in der Basketball-Bundesliga auf Alba Berlin.

Alba Berlin: So sehen die neuen Trikots für die Saison 2019/20 aus

Alba Berlin hat die neuen Jersey für die anstehende Spielzeit präsentiert. So wird der Club in der Saison 2019/20 auflaufen.

Alba Berlin: Spieleretat um ein Fünftel erhöht

Es wird eine Mammut-Saison für Alba Berlin. Schon jetzt ist klar: Mindestens 66 Spiele wird der Club allein in Basketball-Bundesliga und EuroLeague zu absolvieren haben. Playoff-Teilnahmen exklusive.

Um dieses Programm ordentlich bewältigen zu können, wurde der Spieleretat noch einmal um ein Fünftel erhöht. „Damit konnten wir die Spieler halten, die wir halten wollten. Und so auch längerfristige Verträge abschließen“, sagt Aufsichtsrat Axel Schweitzer. Peyton Siva hatte für zwei Jahre, Luke Sikma sogar für vier verlängert. Zudem kamen Makai Mason, Marcus Eriksson und Tyler Cavanaugh.

Und die Ziele von Alba Berlin? Titel seien wichtig, „aber nicht das ultimative Ziel“, erklärt Sportdirektor Himar Ojeda. Doch: „In der Liga und im Pokal wollen wir bis zum Ende dabei sein.“ In der EuroLeague möchte sich der Club etablieren.

Alba Berlin: Leiter der BBL-Schiedsrichter über Fehler in Finals gegen FC Bayern Basketball

Es waren strittige Szenen. Manche mögen sagen: Sie haben die Finals in der abgelaufenen Saison der Basketball-Bundesliga zwischen dem FC Bayern Basketball und Alba Berlin mit entschieden. Nun hat sich Boris Schmidt als Leiter der BBL-Schiedsrichter ausführlich zu der Thematik geäußert. Er meint: „Im Basketball, wo das Spiel so schnell ist, gibt es für einen Schiedsrichter kein fehlerloses Spiel.“

Konkret zum Auftakt der Serie und der Ansetzung: „Was in diesem Spiel passiert ist, hätte auch jedem anderen Schiedsrichter passieren können.“ Solche Situationen gehören laut Boris Schmidt zum Geschäft. Mehr noch: „Vielleicht brauchst du auch diese Situationen, in denen du Fehler machst. Denn aus Fehlern lernst du am meisten“, erklärt er aus Sicht der Schiedsrichter. Besonders ärgerlich sei es natürlich, wenn Fehlentscheidungen Einfluss auf das Ergebnis haben. Wie in Spiel 1 der Finals zwischen dem FC Bayern Basketball.

Fehlentscheidungen in Partie 2 der Serie hätten dagegen für weniger Diskussionen gesorgt. „München war weggezogen, Alba kam durch zwei Dreier von Niels Giffey und Franz Wagner wieder heran. Beide Dreier wurden aus Schrittfehler-Situationen heraus geschossen, die hätten gar nicht zählen dürfen“, meint Boris Schmidt. Der große Unterschied zum Auftaktspiel: Die Partie kippte letztlich nicht.